Auswandern nach Dänemark bietet viele Chancen
Nicht nur die USA, Australien oder die Karibik sind als Auswandererländer beliebt. Immer mehr Deutsche entdecken auch die Nachbarländer der Bundesrepublik als mögliche Alternativen.
Auswandern, um in einem anderen Land noch einmal ganz von vorne anzufangen – diesen Schritt haben im Laufe der Geschichte viele Menschen getan. Sei es aus politischen oder ökonomischen Notwendigkeiten, sei es aus purer Abenteuerlust. Und bis heute hat das Auswandern in ein fremdes Land nichts von seiner Faszination verloren, denn auch heute noch kehren immer wieder Menschen ihrem Heimatland den Rücken.
Klassische Auswandererländer sind und bleiben dabei unter anderem die USA und Australien, aber auch Neuseeland oder die Karibik. Doch nicht immer zieht es Menschen gleich Tausende von Kilometern in die Fremde. Viele deutsche Auswanderer entdecken beispielsweise immer öfter die verschiedenen Nachbarländer der Bundesrepublik als mögliche neue Heimat. Ein gutes Beispiel ist Dänemark. Das kleine Land gilt als eines der reichsten Länder der Welt und steht auf Platz 10 der „besten Auswanderungsländer“.
Für EU-Bürger bietet das Auswandern in das skandinavische Land den Vorteil, dass die Arbeits- und Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU den Auswanderern keine großen Steine in den Weg legt. Wer in Dänemark leben und arbeiten will – gefragt sind besonders Akademiker sowie Ärzte und Ingenieure, aber auch in der Gastronomie oder der Baubranche werden Fachkräfte gesucht –, der braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, eine sogenannte „opholdsbevis“. Diese kann problemlos beim zuständigen Staatsamt beantragt werden. Fast noch wichtiger als die Aufenthaltsgenehmigung ist allerdings der Eintrag ins sogenannte „Folkeregister“, denn nur wer hier registriert ist, erhält eine sogenannte CPR-Nummer, die beispielsweise dafür sorgt, dass man als Arbeitnehmer eine Krankenversicherung erhält. Auch eine Steuerkarte erhält man bei den zuständigen Behörden als EU-Ausländer problemlos. Da Überweisungen auf ein deutsches Konto meist mit hohen Gebühren verbunden sind, sollte man außerdem möglichst schnell ein Konto bei einer dänischen Bank eröffnen.
Obwohl viele Dänen Deutsch und die meisten sehr gut Englisch sprechen, empfiehlt sich der Besuch eines Sprachkurses, der vom dänischen Staat im Rahmen der Integrationshilfe unterstützt wird, da Sprachkenntnisse das Einleben erleichtern.
16.07.2010