Auf welche Weise sich der Bauchumfang vermindern lässt
Fettpolster am Bauch können nicht nur unansehnlich sein, sondern stellen unter Umständen auch ein gesundheitliches Risiko dar und sollten daher möglichst auf Dauer abgebaut werden.
Übergewicht kann das Risiko auf diverse Erkrankungen deutlich erhöhen, insbesondere für das Herz-Kreislaufsystem ist es ab einem gewissen Grad mitunter sehr belastend. Insbesondere das am Bauch abgelagerte Fett gilt als schädlich, weshalb es sehr wichtig, dieses abzubauen, sofern zu viel davon vorhanden ist. Gezieltes Bauchmuskeltraining ist dazu nur bedingt geeignet, da es zwar die Muskeln in diesem Bereich des Körpers stärkt und definiert, aber nicht zwingend dafür sorgt, dass gerade die dortige Fettablagerung reduziert werden. Vorteilhaft sind derartige Übungen daher vor allem wegen der damit verbundenen Bewegung, bei denen Kalorien verbrannt werden. Außerdem benötigen Muskeln mehr Energie als Fettgewebe, sodass Muskeltraining eine Gewichtsabnahme effektiv unterstützen kann. Es ist allerdings sinnvoll, zusätzlich einen Ausdauersport auszuüben. Wer schnell außer Atem kommt oder Schwierigkeiten mit den Gelenken hat, kann zunächst mit langen Spaziergängen beginnen und das Tempo dabei schrittweise steigern. Bei starkem Übergewicht empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren und mit diesem gemeinsam einen geeigneten Trainingsplan zu erstellen.
Natürlich spielt auch die Ernährung eine große Rolle, wenn man seinen Bauchumfang vermindern möchte. Um das dort sitzende Fett abzubauen, muss das Körpergewicht in der Regel generell reduziert werden. Dabei sollte man möglichst nicht zu Diäten greifen, die oft nur kurzzeitige Erfolge bringen, sondern langfristig die Ernährung auf gesunde und vielseitige Kost umstellen. Obst, Gemüse und Salate eignen sich gut als Zwischenmahlzeiten und liefern dem Körper viele wichtige Vitamine. Auch Vollkornprodukte sind empfehlenswert, da sie lange sättigen und im Vergleich zu Weißmehl deutlich mehr Nährstoffe enthalten. Allerdings vertragen nicht alle Menschen einen hohen Vollkornanteil in der Ernährung, sodass man zunächst ausprobieren sollte, wie der Körper auf die entsprechenden Lebensmittel reagiert. Bei Fleisch und Wurst sollten möglichst magere Sorten ausgewählt werden, auch Fisch sollte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Bei Unsicherheiten hilft eventuell ein Ernährungsberater weiter. Auch der Hausarzt ist ein guter Ansprechpartner und kann dabei helfen, die geeigneten Mittel zur Gewichtsreduktion zu finden. Je nachdem, wie stark das Übergewicht ausgeprägt ist, sind unter Umständen auch regelmäßige Kontrollen erforderlich, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.
07.09.2010